Frauenriegenreise 2002 (Schwarzwald)

Das magische Datum 18 ter und 19 ter August ist wieder in gereifbare Nähe
gerückt. Endlich Riegenreise:
26 Turnerinnen besammelten sich erwartungsyoll um 6.30 Uhr im Bützel.
Teils mit Velos, teils zu Fuss.
Nach lebhafter Begrüssung, wurden die Plätze im Car ausgesucht.
Diesmal ging die Reise in den Schwarzwald. Zwei Newcomer hatten die Reise organisiert. Das konnte ja heiter werden.
Die Route führte am Bodensee entlang bis nach Kreuzlingen, dort über den Zoll nach Konstanz. Das Wetter und unsere Stimmung waren sich einig.
Einfach prächtig. Aber das sind wir so gewohnt. Bei unserem stetigen Turneinsatz.Der Himmel lacht immer,wenn fleissige Turnerinnen reisen.
In Donaueschingen gab es den ersten wichtigen Halt. Den Kaffeehalt. Das Cafe Reiter mit Hauseigener Bäckerei und heimeliger Gaststube
verwöhnte uns mit allerlei Köstlichkeiten.
Gut gestärkt besichtigten wir die nahegelegene, berühmte Donauquelle. Enttäuschenderweise entpuppte sich diese als "Tümpel" wo von unten
her eine Quelle gluckste. Kaum zu glauben,dass das einmal die lange breite Donau werden soll. Nun ja, jeder hat mal klein angefahgen.
Aber der Park rundherum war einfach prächtig. Rosen und Geranienbeete säumten einen romantischen Springbrunnen ein.
Aber leider,die Zeit drängte.
| Die Fahrt ging nun weiter nach Schonach. Dort wartete die erste Weltgrösste Kuckucksuhr auf uns. Man stelle sich vor: ein kleines Häuschen wo von oben
herab ein ziemlich altersschwacher etwas heiserer Kuckuck elf mal herunterkrächzte.Allgemeines Gelächter war die Quittung. Respektlos wurde er mit
einem Dinosaurier und Geier verglichen. Alles Kunstbanausen. |
Beeindruckt waren wir allerdings vom Uhrwerk, das wir besichtigen durften. Herr Dold, der die Führung übernahm, erklärte uns, dass er und seine beiden
Söhne 25 Jahre dafür brauchten, um das Uhrwerk von eigener Hand zu schnitzen. Eine beachtliche Leistung.
Nach dieser Führung fuhr uns der Chauffeur weiter nach Triberg. Dort wollten wir zu Mittag essen. Da noch genügend Zeit bis zum Essen blieb,
bummelten wir an den vielen Souvenirläden vorbei durch Triberg. Was es da alles zu sehen gab. Viel lustiges und allerlei kitschiges.
Die Zeit bis zum Mittagessen verging wie im Flug. Im Gasthof "Lilie" wurde uns ein währschaftes schwäbisches Mittagessen serviert.
Auch ein leckerer Dessert fehlte nicht. Der Gasthof war wirklich sehenswert. Im ersten Stock konnte man ein Restaurant und Bar wie Anno dazumal bestaunen.
Alles aus Holz. Auch ein gemütlicher Kachelofen mit Bank fehlte nicht. An dieser Stelle, möchten wir uns bei den grosszügigen Spendern bedanken, die uns immer so treu einen Reisebatzen zustecken.
Jetzt hiess es sich parat machen die Triberger Wasserfälle zu erklimmen.Da es verschiedene Wanderrouten gab, konnte jeder wählen was er sich zumuten mochte.
Am lauschigen Bergsee trafen wir uns alle wieder zu einem kühlen Trunk. Gemeinsam wanderten wir den schattigen Weg zurück zum Car. Es war herrlich.
Beat der Chauffeur führte uns weiter auf den Feldberg. Die Aussicht war wunderbar Wald Wald nichts als Wald. In einer Jugendherberge war das Nachtlager für uns reserviert worden.
Nach einem schmackhftem Abendessen, machten wir uns auf, das Nachtleben zu erkunden. Nach diesem gemütlichen Abend, war die erste Hälfte unserer Reise vorbei.
Für meine Begriffe ein bischen zu früh, trafen wir uns andertags wieder bei einem ausgiebigen Morgenessen. Sich setzen und zugreifen war wie Ferien.
Dafür hiess es jetzt: Abwaschen, abtrocknen ,Bettzeug abgeben und Zimmer putzen. Alles gewohnheitsache.
Dann wurden im Dorflädeli noch Andenken für die lieben Daheim eingekauft.
Als nächstes auf dem Programm stand eine Glasbläserei in Alt-Glashütten.
Der Inhaber Peter Eckert erwartete uns schon. Er zeigte uns mit viel Geduld, Geschick und können, wie aus einem gewöhnlichen Glasrohr ein wunderbarer
Kerzenständer entstand. Unsere Begeisterung nahm kein Ende. Jm Nu hatte fast jeder ein kleines Präsent für sich erstanden.Nach dem Kaufrausch gings weiter
an Blumenbeschmückten typischen Schwarzwaldhäusern vorbei nach Schluchsee. Der See, der den gleichen Namen wie die Ortschaft trägt, war das nächste Ziel.
Die Fahrräder wurden ausgepackt und auf gings rund um den 25 km langen See. Auch die Wanderer und Wasserratten kamen auf ihre kosten.
Wanderwege rund um den See, dazwischen feine Sandstrände luden zum spazieren und baden ein. Jeder kam auf seine Kosten.
Müde aber zufrieden liessen wir uns wieder in die weichen Sessel unseres Cars fallen. Unser letztes Ziel war die Krönung zum Abschluss der Reise.
Erich's Schnapshäusle und Bäckerei Zum "gscheiten Beck". Erich ist der Inhaber einer Schnapsdistellerie. Alles was er verkauft, durfte auchprobiert werden.
Von verschiedenen Likören, bis zum klaren Schnaps. Um den Boden zu bewahren, wurde uns zwischendurch Schwarzwaldspeck und verschiedene Brötchen gereicht. War das ein Schmaus.
Die feinen Sachen konnte man dort auch kaufen. Wer lässt sich sowas entgehen ? Gleich nebenan im Cafe konnte man auch die berühmte Schwarzwälderkirschtorte probieren.
Dafür war gerade noch Platz im Bauch. Ein Genuss.
Jetzt hiess es Abschied nehmen und den Heimathafen ansteuern. Noch ein letzter Blick auf die wunderbare Aussicht des Schwarzwaldes.
Gutgelaunt und "singend" kamen wir ohne Zwischenfälle in Buechen an.
Vielen Dank unserem aufmerksamen und geduldigen Chauffeur Beat Gross von Gross-Reisen in Rorschach.
Vielen Dank noch an Anny Kuhn
die mir geholfen hat, diese Reise zu organisieren.
Dank auch an alle Reisenden, die uns voll Vertrauen
gefolgt sind.
Gisela Ulmann

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