Jugilager
Tenero
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Sonntag:
Morgens um 09.45 Uhr
besammelten sich 25 Mädchen und Knaben der Jugi Staad sowie der Jugi Goldach
und Rorschacherberg bei der Mosterei in Staad. Nachdem die Leiter von jedem
Teilnehmer den Lagerbeitrag und den Notfallzettel erhalten hatten, konnte es
auch schon losgehen. Unsere Reise führte uns mit dem Zug über St. Gallen,
Arth- Goldau und Bellinzona nach Tenero. So kamen wir müde, aber auch
neugierig auf das neue Gelände, um 16.00 Uhr in Tenero an. Nach kurzem
Auspacken und Einrichten gingen die Ersten auch schon auf ihre Scates, um
das Areal zu erkunden. Natürlich durfte hier ein Zwischenstop beim See (Lago
Maggiore) nicht fehlen. Schon bald waren die Scates ausgezogen und die Füsse
im Wasser. Bis zum Abendessen hatte man dann noch ein bischen Zeit für sich,
die Einige mit Ping-Pong-Spielen und andere mit einer Runde auf der
Finnenbahn verbrachten. Am Abend fing eine Lagerolympiade an. Dabei musste
man einen Velopneu so weit wie möglich fortschleudern. Die zweite Disziplin
war Dartpfeile ins Schwarze zu treffen. Danach gab es für alle noch Kuchen
und Tee und anschliessend war es Zeit für ins Bett.
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Montag:
Tagwach war um 07.00
Uhr. Bei der Kälte, die wir am Morgen hatten, waren alle schnell wach und so
assen wir eine halbe Stunde später unseren Zmorgen. Um 09.00 Uhr wurden die
Kinder in zwei Gruppen eingeteilt, je nach dem, welche Sportart sie
ausgewählt hatten. Eine Gruppe trainierte Leichtathletik und probierte neue
Spiele aus, die andere kletterte an der Kletterwand bis zum Mittag. Am
Nachmittag wurde in neuen Gruppen Squash und Badminton gespielt, wobei man
mit den Aelteren Badminton-Matches spielte und den Jüngeren das
Federballspiel beibrachte. Trotz anfänglichen Schwierigkeiten beim Squash
waren am Schluss alle voll begeistert und todmüde. Danach kühlten sich
manche noch im eiskalten See ab. Dieser frostige Badespass war das absolute
Highlight des Tages. Nach dem Abendessen wurde die Lagerolympiade mit einem
Leiterlispiel weiter geführt. Je nach gewürfelter Zahl mussten verschiedene
Aufgaben erfüllt werden wie zum Beispiel Runden rennen, Ballzielwurf,
Mattenschleppen und vieles mehr. Um 22.30 Uhr lagen alle müde im Schlafsack.
Unsere Küchenfee erzählte den Mädchen noch eine spannende Geschichte, in der
ein Zauberer, eine Prinzessin und ein Prinz vorkamen.
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Dienstag:
Wie jeden Tag im Lager
standen wir auch heute um 07.00 Uhr auf. Die Leichtathletik- und
Klettergruppen übten wieder eifrig ihre Disziplinen. Am Mittag schien das
Essen von einem Zauberer verhext zu sein, denn der Kartoffelstock war grün
und das Dessert rosa, obwohl es nach Tiramissucreme (Kaffee) schmeckte. Am
Nachmittag wurde Tennis und Bogenschiessen ausprobiert. Da einige fürs
Bogenschiessen zu klein waren, lernten sie bei Ramona Diskgolf (eine Art
Zielwurf mit Frisbee) kennen. Sowohl Tennis als auch Bogenschiessen war sehr
beliebt bei den Turnenden. Auch heute wollten einige wieder Baden gehen und
da wir heute sowieso am See grillierten, war das überhaupt kein Problem.
Natürlich fand auch heute die Lagerolympiade mit Wassertragen und einem
Frisbeeparcour seine Fortsetzung. Zudem wurde noch ein Activity-Spiel
durchgeführt, bei dem allerlei komische Zeichnungen und Pantomimen zur
allgemeinen Unterhaltung beitrugen.
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Mittwoch:
Heute morgen wurde
wieder geklettert und Leichtathletik trainiert. Doch die Ältesten bildeten
noch eine Gruppe, welche Kanu fahren ging. Nebst den vielen Spielen und
Wettrennen war auch immer das Versinken von Jemandem lustig. Bis zum
Mittagessen waren schlussendlich alle nass, entweder vom Kentern oder sie
wurden noch ins Wasser geworfen. Dank der Neoprenanzüge war das Wasser nicht
allzu kalt. Nach dem Mittag gingen die Kleineren auf einen Spielplatz und
die Grösseren spielten Polobike und Intercross, wobei leider nicht alle
Schrammenfrei blieben. Trotzdem war es ein spassiger Nachmittag, der mit
einem Glace abgeschlossen wurde. Dieses Mal wurde die Lagerolympiade vor dem
Znacht durchgeführt. Man musste, mit einem Seil gesichert, auf möglichst
viele Harrasse klettern, was gar nicht so einfach war. Es konnte ein
Spitzenresultat von 17 Harrassen erzielt werden (das sind circa 8.5 m). Für
den Rest des Abends hatten die Kid’s frei.
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Donnerstag:
Das
Morgenprogramm wurde wieder in den jeweiligen Gruppen durchgeführt. Nach
einem wie immer sehr schmackhaften Mittagessen hatten wir eine Stunde
Unihockey und eine Lektion auf dem Maxi-Tramp. Am Abend gab es einen
Wettkampf im Büchsenschiessen und man musste einen Ping-Pong Ball von einer
Flasche schnipsen. Obwohl sich das Spiel mit dem Ping-Pong-Ball sehr einfach
anhörte, brachte es nur ein Kind fertig, den Ball im Gehen zu treffen.
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Freitag:
Heute Morgen gingen
die Kletterer in eine Kletterhalle, bei der man in 3 m Höhe ohne Seil sogar
an der Decke klettern konnte. Da es regnete, vergnügten sich die
Leichtathleten in einer Halle mit Ballspielen und Ping-Pong. Am Nachmittag
hatten wir zwei Lektionen Maxi-Tramp bei einer Sportlehrerin, die uns einige
Kunststücke beibrachte. Die letzten Disziplinen der Lagerolympiade bestanden
aus verschiedenen Staffetten mit Ballonen. Anschliessend fand natürlich in
unserem Esszelt die Siegerehrung statt. Bei der Preisverteilung waren alle
mit Begeisterung dabei, konnten sich doch die Mannschaften je nach Rang
verschieden viele Süssigkeiten aussuchen.
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Samstag:
Vor dem Frühstück
mussten alle ihre Schlafsäcke und Taschen eingepackt bereitstellen, damit
nachher alle miteinander den Zeltplatz und das Esszelt wieder reinigen
konnten. Alle Koffer konnten in den Anhänger verladen werden, so dass wir
nur noch unseren Rucksack für den feinen Lunch mitnehmen mussten. Um die
Zeit bis zur Abreise um 11.00 Uhr zu vertreiben, machten wir noch in einem
Theorieraum verschiedene Spiele. Dann ging es auch schon los. Auch diesmal
klappte die Reise problemlos und wir erreichten Staad pünkltich um 15.45
Uhr.
Zum Schluss möchten
wir noch unserem Küchenteam Andrea und Thomas ein riesen Kompliment machen.
Das Essen war einfach Spitze!!!
Marina und
Ramona Rüesch
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