Jugilager
Tenero
Jugilager
Tenero 16.-22.4.2006
|
|
|
| |
|
|
| |
|
Sonntag
Pünktlich um 14.58 Uhr traf unser Zug in Tenero ein. Vom Bahnhof aus noch
ein kurzer Marsch zu Fuss und schon befanden wir uns auf dem Gelände des
Centro Sportivo Tenero. Bis alle ihre sieben Sachen gefunden und sich in
ihrem Zelt eingerichtet haben, war es gleich an der Zeit für den Znacht. Das
Küchenteam überraschte uns mit einem grossen Salatbuffet, mit
Servelatgulasch und Penne. Anschliessend stand die Lagerolympiade auf dem
Programm. Mit dem Löffel im Mund mussten Zuckereier über einen
Hindernisparcour transportiert werden. Natürlich gewann die Schummeltruppe –
das Leiterteam. Die Gruppe wurde jedoch disqualifiziert, weil, wie es der
Name schon sagt, sie geschummelt hatten. |
Montag
Tagwach war um 7.00 Uhr und bereits eine halbe Stunde später versammelten
wir uns zum Zmorgen in unserem Küchenzelt. Gestärkt mit einem vielseitigem
Frühstück machten wir uns auf den Weg zu unseren verschiedenen Wochenkursen.
Die Kanuten vergnügten sich im See, die Kletterer versuchten die Kletterwand
vor der Gottardo-Turnhalle zu besteigen, die Leichtathleten betägtigten sich
spielerisch auf den Sportplätzen und einige von uns trainierten richtig
streng beim SGALV. Nachmittags bestritten die jüngeren Kinder ein
Ping-Pong-Turnier und spielten anschliessend einige New Games. Die älteren
lieferten sich derweil einen heissen und anstrengenden Streethockey-Match.
Nach der Pause wurden allerdings die Skates in Turnschuhe und die
Hockeyschläger in Intercrossschläger getauscht. Das Intercross begeisterte
uns dermassen, dass die Zeit wie im Flug verging und wir beinahe zu spät zum
Abendessen kamen. Die Lagerolympiade bestand diesen Abend aus einem
Leiterlispiel, bei dem verschiedene sportliche Aufgaben gelöst werden
mussten. |
|
|
| |
|
Dienstag
Morgens trafen wir uns wieder in den einzelnen Wochenkursgruppen. Die
Kanuten lernten neu das Rückwärtspaddeln, Leichtathleten übten das
Ballwerfen und die Kletterer bezwangen diesmal die Kletterwand in der
Turnhalle. Zum Zmittag gab es mal wieder etwas Spezielles: gebackene Bananen
mit Kokosraspeln. Am Nachmittag spielten die Jüngeren über das ganze
Sportgelände Discgolf und anschliessend konnten sie, wie die Älteren, die
höchsten Jumps auf dem Maxitramp zeigen. Unsere älteren Teilnehmern kamen
heute Nachmittag noch richtig ins Schwitzen. Zuerst lernten sie
Tennisspielen unter der heissen Sonne und dann wurde ihnen noch Badminton
offeriert. Das Ausruhen kam heute wirklich zu kurz, mussten unsere
Teilnehmer am Abend noch die Lagerolympiade bestreiten. Diesmal stand ein
Biathlon auf dem Programm. Je zwei Personen pro Gruppe rannten eine
bestimmte Strecke und die anderen zwei Personen mussten eine weitere Strecke
mit den Skates möglichst schnell hinter sich bringen. Der Spass litt unter
diesem anstrengenden Tag jedoch nicht. Während eine Gruppe mit der
Lagerolympiade beschäftigt war, durften die anderen sich am Kletterturm
vergnügen. |
Mittwoch
Heute war der sogenannte verkehrte Tag. Der Tenerokobold hatte ihn
verzaubert und so schöpften die Kinder uns Leitern das Essen und jeder
musste sein eigenes Geschirr selbst abwaschen, anstelle der zugeteilten
Abwaschgruppe. Nachmittags spazierte die Hälfte der Kinder zum Spielplatz
und die andere Hälfte nahm an einem Skate-Crash-Kurs teil. Vor allem die
verschieden Brems- und Fahrtechniken wurden geübt aber auch diverse Tricks
und die Halfpipe durften nicht fehlen. Gleich anschliessend fand unsere
Lagerolympiade statt, das Kistenklettern. Anscheinend haben die jüngeren
Kinder hier einen Vorteil, denn die meisten von ihnen gelangten zu
Spitzenhöhen während bei den Älteren bereits nach wenigen Minuten die Kisten
umfielen. |
|
|
| |
|
Donnerstag
Am Morgen übten die Kanuten noch die letzten Techniken, um am folgenden Tag
auch sicher den Fluss zu überwinden. Vor allem das Parkieren und die Stütze,
eine der wichtigsten Elementen auf dem Fluss, wurden fleissig geübt. Die
Leichtathleten trainierten heute eifrig Weitsprung und damit der Spass nicht
fehlte, spielten sie auch einige Spiele. Für die Kletterer war heute der
„Grosse Tag“. Endlich durften sie ausserhalb des Centro Sportivo Tenero an
einer richtigen Felswand klettern. Es war ziemlich schwierig an der eher
glatten Felswand Halt zu finden und man musste wirklich Mut und Vertrauen
haben. Einige machten sogar Bekanntschaft mit Eidechsen während sie sich an
der Felswand festklammerten. Nachmittags versuchten wir uns als
Baseballspieler und Bogenschützen. Es gelang uns nicht immer den Ball zu
fangen oder den Pfeil richtig zu schiessen und so blieben unsere Lachmuskeln
diesen Nachmittag nicht auf der Strecke. Zu diesem sonnigen und schon
sowieso aussergewöhnlichen Tag, kam eine Beachparty richtig gelegen. Zuerst
wagten sich einige Kinder mit den Leitern auf das Floss zu schwimmen, danach
wurden die Würste und Marshmallows gegrillt und zum Schluss spielten wir
noch Fussball und Beachvolleyball, solange das Gewitter noch fernblieb. |
|
Freitag
Nach dieser stürmischen Nacht machten sich eine halbe Stunde früher als
sonst die Kanuten auf den Weg nach Claro. Dort wurden unsere Kajaks in den
Fluss Ticino gelassen und wir paddelten bis nach Arbedo. Unterwegs
überquerten wir Stromschnellen mit bis zu 50cm hohen Wellen. Hier war es
sehr schwierig das Gleichgewicht zu halten und so kenterten auch einige von
uns. Schlussendlich erreichten alle heil und völlig begeistert die
Austiegstation, von wo wir wieder zurück ins Centro Sportivo Tenero fuhren.
Auf den heutigen Nachmittag hatten wir schon die ganze Woche gewartet und
dieses Jahr machte uns das Wetter auch keinen Strich durch die Rechnung.
Endlich durften wir auf das Airgame! Auf einem Trampolin angebunden an zwei
Bungeeseilen sprangen wir zum Teil bis zu 7 Metern hoch und versuchten sogar
einige Vorwärts- und Rückwärtssaltos. Aber auch das Bikepolo machte uns
riesigen Spass und die jüngeren Kids durften auch einmal auf der neuen
Streethockeyanlage einen Match austragen. Am Abend fand wie gewöhnlich
unsere Lagerolympiade statt. Zuerst wurde die von gestern, eine kleine
Stafette, nachgeholt und dann kamen wir zu unser Speziallagerolympiade
Wetten dass...? Jede Gruppe bereitete eine Wette vor, welche sie uns am
Abend ganz im Rahmen von Wetten dass...? präsentierten. Mit Messern wurden
auf Ballone geschossen, eine andere Gruppe trug ihr jüngstes Mitglied auf
Ballonen, die Nächsten bewiesen, dass es Männer nicht schaffen auf Knien
eine Steichholzschachtel mit der Nase umzuwerfen, usw. Doch irgendwann ging
auch dieser Abend zu Ende und es war an der Zeit Gute Nacht zu sagen. |
|
|
| |
|
Samstag
Bereits um 7.00 Uhr gab es heute Frühstück, damit wir anschliessend genügend
Zeit hatten, alle Ämtchen zu erledigen. Die letzten Koffern wurden gepackt
und auf die Anhänger verladen, die Zelte mussten geputzt werden, der Abfall
rund um die Zelte wurde zusammengelesen, die Küche musste wieder so
abgegeben werden wie wir sie anfangs Woche betreten hatten und natürlich
mussten noch die 60 Brötchen für unseren Lunchpakete gestrichen und
abgepackt werden. Nachdem wird unsere Ämtchen auch gründlich erledigt
hatten, blieb uns sogar noch ein wenig Zeit um ein letztes Mal auf den
Spielplatz zu gehen. Um 10.58 Uhr fuhr jedoch unser Zug ab und es hiess
endgültig Abschied von einem lustigen, erlebnisreichen und sonnigen Lager zu
nehmen. Nach einer eher ruhigen Reise, da viele Kinder (und Leiter) während
der Zugfahrt schliefen, begrüssten uns herzlich die Eltern und Geschwistern
der einzelnen Teilnehmern am Jugilager in Tenero. Sicher hatten die Kinder
zu Hause viel zu erzählen.
|
|
Und hier noch einige Eindrücke der
Kinder:
Ich fand alles toll und vor allem das Essen. Es war eine Spitzenküche!
Mir hat der Freitag Morgen gefallen, als wir mit dem Kajak auf den Fluss
durften. Wir hatten eine tolle Gruppe und eine gute Leiterin.
Mir gefiel, das es gerechte Gruppen gab, das Leichtathletik und Spiel war
toll und das Essen der Küche war mega, mega, spitze gut!
Es gab immer ein Superprogramm. Es kam nie vor, dass ich nicht wusste was
ich tun soll.
Das Baden im kalten Wasser fand ich sehr „cool“! Marshmallows braten hat
Spass gemacht und Volleyballspielen war voll genial!
Am besten hat mir gefallen, dass immer schönes Wetter war und die Sonne
schien. |
|
|
|
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
|