Jugiausflug
rund um den Bodensee
Mehr oder
weniger pünktlich traf man sich am Samstag in den frühen Morgenstunden bei
der Mosti in Staad. Trotz unsicherer Wettervorhersage waren alle froh, dass
der zweitätige Jugiausflug dieses Jahr doch stattfinden sollte, da er
letztes Jahr wegen Regen abgesagt wurde. So waren Punkt Sieben Uhr fast alle
Radfahrer am Bahnhof und nahmen die erste Etappe in Angriff. Eine halbe
Stunde später folgten die Kinder, welche sich für die Skates oder das
Wandern entschlossen haben. Für diese begann der Morgen sehr gemütlich. Mit
dem Zug fuhren sie nach Güttingen. Dort angekommen traf man sich mit den
Velofahrern, um einen ersten Halt zu machen. Die zweite Strecke war die
Fahrt nach Kreuzlingen. Die Läufer gingen ein Stück, nahmen dann den Zug.
Die Skater hielten tapfer durch und fuhren alles. Selbstredend, dass auch
die Radfahrer das locker schafften. Nach dem Mittagessen stiegen wir in
Konstanz auf die Fähre, welche uns bis nach Meersburg brachte. Dort trennten
wir uns wieder in unsere drei Gruppen auf, doch spätestens nach zwei Stunden
trafen sich alle wieder in einer Badi in Hagnau. Wie immer waren wieder alle
topfit, als sie mehr oder weniger freiwillig mit Wasser in Berührung kamen.
Auch solche, welche ihre Badehose zu Hause vergassen wurden nicht verschont…
Später an dem Nachmittag kam die kompliziertest Etappe von allen, Die Tour
de Camping. Bis alle die passenden Stangen zu ihren Zelten fanden und diese
komplett ausgestellt haben ging es ewig und dass der kleine Hunger immer
grösser wurde, war auch keine grosse Hilfe. Pünktlich zum Abendessen stand
aber auch das letzte Zelt, so machten sich etwa 30 Kinder auf, satt zu
werden. Am Abend machten wir noch eine kleine Wanderung um den Geburtstag
von Beat zu feiern. Dieser war sehr speziell, da es sein dritter in diesem
Jahr war, so haben wir noch bei einem Glacestand Halt gemacht um ihm ein
Ständchen zu singen. Die Nacht verlief sehr ruhig, da wir auf unsere
Mitcamper Rücksicht nehmen mussten. Punkt 7.00 Uhr früh war Tagwach, einige
schafften es sogar schon etwas früher aufzustehen. Alle Zelte mussten wieder
abgebrochen werden, und obwohl man meint, das es schneller gehen sollte,
schafften wir es, genau gleich viel Zeit zu investieren wie wir am Vorabend
zum Aufstellen brauchten. Nach dem Morgenessen machten wir uns auf den Weg
nach Friedrichshafen. Da die Strecken in Deutschland für Skater nicht sehr
geeignet sind, absolvierten diese den zweiten Tag auch zu Fuss. Zu Mittag
assen wir dieses Mal getrennt. Die Radfahrer waren schon auf dem Weg nach
Lindau, während die Läufer noch ihren Weg durchs Eriskircher Moor nach
Langenargen suchten. Obwohl das Wetter am Morgen sehr gut aussah, war es
umso mehr eine Überraschung als sich am Nachmittag der Himmel verdunkelte.
In Langenargen nahmen die Fussgänger die Fähre nach Wasserburg und dort das
Anschlussschiff nach Rorschach. Die Zweiräder sollten die Strecke Lindau -
Staad eigentlich fahren, liessen sich aber von dem dunklen Himmel
einschüchtern und beschlossen auch die Fähre zu nehmen, doch sechs tapfere
Velofahrer wurden nicht weich und zogen ihr Programm hart durch: Auch den
letzten Teil absolvierten sie ihren Rädern. Hut ab!
Zur abgemachten Zeit, um 18.00 Uhr kamen dann auch die ersten Velofahrer im
Bützel an. Doch innerhalb einer halben Stunde traf auch der Rest ein.
Rückblickend war es ein Wochenende mit Erfolgen, es gab keine gravierenden
Unfälle, dem schlechten Wetter sind wir gerade noch entkommen, der Zeitplan
wurde mehr oder weniger eingehalten und ernsthafte Probleme kamen nie vor.
Bestimmt schliefen die Meisten nach diesem Wochenende tief und fest. Wobei
das wohl eher ein Erfolg für die Leiter ist, da man die Kinder in diesem
Fall gefordert hat.
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