Skiwochenende der grossen Jugi / Jugileiter

Skiweekend der grossen Jugi in Wildhaus, 12.-14. Januar 2007

Am Freitag, dem 12. Januar trafen sich alle Teilnehmenden der grossen Jugi um 18.30 Uhr bei der Turnhalle. Es war allen klar, dass dieses Skiweekend etwas anders als die Vorangegangenen ablaufen würde. Denn konnte man dem Wetterbericht glauben, war dieses Wochenende schneefrei. So griffen wir zum ersten Mal in den zehn Jahren, in denen wir jeden Januar Wildhaus besuchten zum Alternativprogramm. Das hiess, die Skier und Bretter wurden gegen Wanderschuhe ausgetauscht, die Skianzüge zu Hause gelassen und dafür die Badehose eingepackt. Doch dies trübte keineswegs unsere Laune. Den Freitagabend verbrachten wir mit Brendi Dog und diversen Kartenspielen. Man blieb sehr lange auf. Die Letzten legten sich erst um halb vier zur Ruh. Ein paar geniale Köpfe hatten den Einfall, Tagwacht um halb sechs zu machen. Mit Pfannendeckeln und einem, ins Lagerhaus geschmuggeltem, Radio brachte man locker das ganze Lagerhaus aus dem Bett. Da die Geweckten aber nicht nachtragend waren, konnte man in Frieden frühstücken. Nachdem man den Abwasch gemacht hatte und noch eine weitere Runde Brendi Dog („Das Spiel mit Suchtpotenzial“) gespielt hatte, war man auch schon bereit den weiten Weg nach Pfäffikon ins Alpamare zu wagen. Wir verbrachten einen coolen Nachmittag und liessen keine der vielen Attraktionen, welche das Bad zu bieten hat, aus. Nach dem Baden gab es noch einen Halt im Seedammcenter, um einen verspäteten Zmittag einzunehmen. Total übermüdet machten wir uns auf den Weg zur Hütte. Wir spielten noch einige Spiele und assen dann bald darauf zu Abend. Nach dem Abendessen gab es noch ein spezielles Programm. Einige wurden gefüttert, andere mussten ihre Gefühle bei einem Ausdruckstanz darlegen, und wieder andere versuchten uns mit vollem Mund Lieder vorzugurgeln. Alles in allem war es ein gelungener Abend. Obwohl alle kaputt waren vom Hallenbad, schafften es ein paar noch, in der sternenklaren Nacht eine kleine Wanderung, von circa zwei Stunden zu starten. Am Sonntagmorgen wurde bis neun Uhr geschlafen, der Weckruf war dieses Mal etwas anders. Wir erhielten jeder ein Brügeli und einen guten Morgen gewünscht. Da wir jedoch am Zmorgentisch fast einschliefen, entschied man sich spontan eine Wanderung von einer Stunde in die Bergstation Iltios zu machen. Verschwitzt oben angekommen, stärkten wir uns zuerst mit einem Getränk. Nach der kleinen Rast beschlossen wir, den Rückweg in Angriff zu nehmen, da es aber langweilig ist, zweimal den gleichen Weg abzulaufen, gingen wir irgendwo vom Weg ab, um unsere Hütte unter dem Motto: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“ zu finden. Nach einer Querfeldeinwanderung in einem steilen Hang, kamen wir überraschenderweise auf den Klangweg. Gross und klein war begeistert von den vielen Arten, wie man Töne erzeugen und so Lärm machen konnte. Im Haus angekommen, warteten die Zurückgebliebenen mit einem feinen Zmittag auf uns. Nach dem Essen hiess es erst einmal aufräumen. Das ganze Haus wurde auf Hochglanz poliert und jeder trug seinen Teil dazu bei. Während die einen Holz ins Haus schleppten, putzte man die Küche oder den oberen Stock. Am frühen Nachmittag war man dann schon bereit nach Hause zurückzukehren. Um halb fünf kamen wir dann endlich wieder in Staad an. Mehr oder weniger ausgeschlafen. Obwohl dieses Wochenende praktisch keinen Schnee hatte, hielt uns das keineswegs davon ab, eine tolle Zeit zu haben. Jedem hat es gefallen und auch wenn den Meisten Schnee lieber gewesen wäre, haben alle das Beste aus der neuen Situation gemacht. Doch wir hoffen natürlich, dass Petrus nächstes Jahr wieder an uns denkt und uns etwas Schnee beschert. :o)

Kathrine Walser

 
 

 

 
 
 
 
 
   
     
     
     
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Montag
6.Februar 2012
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