Lottomatch 25.10.2003

Turnfahrt 20-21.9.2003

Maibummel 29.5.2003

Skiweekend 31.1.-2.2.2003 in Engelberg

Lottomatch 25.10.2003






Der Turnverein Staad bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern und Sponsoren des diesjährigen Lottomatches für die grosszügige Unterstützung. Wir hoffen Sie bei nächster Gelegenheit wieder an einem unserer Anlässe begrüssen zu dürfen.



Turnfahrt 20.-21.9.2003


Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich 20 abenteuerlustige Turnerinnen und Turner zur diesjährigen Turnfahrt. Nach einer stündigen Fahrt erreichten wir bereits unser Ziel: Lingenau im Bregenzerwald. Das eigentliche Ziel war ein stillgelegter Bahnhof an der Bregenzerach. Hier war das HIGH 5-Team zuhause, erwartungsvoll standen wir nun herum und schauten zu wie die 2er Boote aufgepumpt wurden und auch zerplatzten. Wir wurden von Claudia begrüsst, tranken einen kräftigen Kaffee und warteten auf unseren Guide.



Gerry begrüsste uns alle und erklärte nun, was heute auf uns zukommen wird. Wir fassten den Neoprenanzug, Schuhe, Helm, Handschuhe und Schwimmweste und gingen uns umziehen. Gerry erklärte den Damen, dass man den Neoprenanzug zuerst umkehren muss und dann anziehen!! Wir alle lachten und meinten, so blöd sind wir doch nicht. Wir alle waren bereit für unser Abenteuer, doch plötzlich ein Gelächter bei den Männern. Was war los? Da stand doch unser lieber Markus alias Witsch im Neoprenanzug und hatte ihn tatsächlich verkehrt angezogen. Als auch Witsch bereit war, nahmen wir die Boote und begaben uns zur Bregenzerach. Nach genauen Anweisungen von Gerry gings dann los.



Da es nicht sehr viel Wasser hatte, mussten wir mehr paddeln. Aber es war ein Riesengaudi und manch einer machte Bekanntschaft mit dem Wasser, was ja auch sein sollte. Einige Boote blieben bei den Steinen stecken und man hatte manchmal grosse Mühe um rauszukommen. Aber das machte eben Spass. In Kengelbach angekommen konnten sich die Mutigen noch beweisen und von einer Brücke ins Wasser springen.



Mit dem Bus gings zurück zum Quartier, wo wir uns unter einer Freiluftdusche erfrischten. Die ersten hatten noch genügend Wasser und dann wurde es immer spärlicher. Bei einem herrlichen Barbecue mit frischem Salat konnten wir uns erholen. Es war Nachmittag und die restliche Zeit konnte jeder machen was er wollte. Am Abend traf man sich am runden Tisch, spielten, plauderten oder genossen einfach ein Bier. Am späteren Abend hatte man schon wieder ein bisschen Hunger, so kam die kalte Platte mit frischen Brötli sehr gelegen. Als die Sterne schon lange am Himmel funkelten, wechselten wir über zum Lagerfeuer.



Von den Klängen des Didgeridos verzaubert, träumten wir vom Outback. Verträumt holte Sarah die Gitarre und so fingen wir an zu singen. Als die Gitarre in den frühen Morgenstunden verstummte, zogen wir uns zurück in’s Nachtlager, dem Tipi. Ein wunderbarer Morgen und ein kräftiges Frühstück veranlasste uns den warmen Schlafsack zu verlassen.



So gegen 10.00 Uhr verabschiedeten wir uns vom HIGH 5-Team und fuhren in’s Dorfzentrum von Lingenau. Von dort aus wanderten wir den Quelltuff-Lehrpfad entlang.Ueber eine Hängebrücke, Wald und Wiesen gelangen wir nach Grossdorf und wieder zurück nach Lingenau. Bei einem wunderbaren Riesenschnitzel genossen wir die herrliche Sonne. Wir plauderten und lachten nochmals über unser Rafting-Abenteuer und dass es ein super Wochenende war. Am späteren Nachmittag kamen wir gutgelaunt wieder nach Hause.

Usch Göldi



Weitere Fotos



Maibummel 29.5.2003


Für einige der 14 Maibummler war es noch frühester Morgen, als es kurz nach neun in Richtung Altenrhein losging. Das Wetter präsentierte sich nicht zu heiss und nicht zu kalt – es versprach ein angenehmer Tag zu werden, der gemütlich begann. Ein erster Halt im Paradiesli lud ein zu einem ausgiebigen Frühstück.



Anschliessend wurde über den Wasserweg Rheineck angesteuert. Auf dem Schiff blieb genügend Zeit zum Plaudern, Fotoschiessen, Umziehen, Einschmieren und Sonnenbaden.





Steil weiter gings mit dem „Walzenhausen-Bähnli“ – ungeplanterweise in zwei Etappen... Während die meisten grinsend aus dem Bähnli winkend und schwarz fahrend davonratterten, bemühten sich zwei Zurückgebliebene darum, dem Automaten möglichst schnell die Fahrscheine zu entlocken. Zum Glück fuhr ein Bierchen später das nächste Bähnli, und vollbepackt mit den Billetts kamen die zwei Verlorenen auch noch bei der Feuerstelle an. Dank den mitgebrachten „Schittlis“ konnte kräftig nachgelegt und Wurst um Wurst verspiesen werden. Die Bierdosen wollten auch nicht mehr zurücktransportiert werden, und so wurde der schöne Ort genossen, bis mit leeren Rucksäcken weiter gewandert werden konnte.





Der Witzweg führte durch die blühende Frühlingslandschaft mit Ausblick über den See. Begleitet von haarigem Appenzeller Humor führte die Wanderung zum „Chischtä-Pass“, wo die nächste Trinkpause eingezogen wurde. Danach wurde die zweite Weghälfte durch den kühlen Wald in Angriff genommen. In Wolfhalden angekommen, konnte schon bald ins Postauto eingestiegen werden. Beim Umsteigen aufs „Heidlerbähnli“ war dieses Mal mehr Zeit für die Billettlöserei vorhanden, sodass die Gruppe geschlossen im Wartensee aussteigen konnte. Im Windegg wurde nochmals der Durst gelöscht und die Aussicht genossen. Bei einem letzten Abstecher in die Neuhofstrasse, servierte Familie Rusch ein feines Nachtessen. Herzlichen Dank nochmals an dieser Stelle! Dieser genüssliche Abschluss des schönen Tages verlockte zum Sitzenbleiben. Kein Wunder also, dass es ziemlich spät war, als sich die allerletzten in der mittlerweile angenehm kühlen Nachtluft auf den Heimweg machten...

Andrea Koller







Skiweekend 31.1.-2.2.2003 in Engelberg


Am Freitag 31.1 starteten wir, eine kleine aber muntere Gruppe zu unserem alljährlichen Skiwochenende. Das Wetter war passend zu unserem Vorhaben, Schnee, Schnee und so weiter. Trotz schlechten witterungsverhältnissen brachen wir gemeinsam auf, ein neues Gebiet in einer anderen Region kennen zu lernen. Für Vorrat in unserem Reisebus hatte ich reichlich gesorgt. Wir waren trotz den zeitweise herrschenden Schneefällen erstaunt, wie gut es voran ging. Bevor die letzten Kilometer nach Engelberg in angriff genommen wurden, stärkte sich Mann und Frau noch in einem Restaurant.
Statt wie vorgesehen am Freitag Nacht Schlitteln, wegen Schnee ausgefallen, stand ein Dorfrundgang auf dem Programm.





Vom geniessen der Frisch verschneiten Landschaft hungrig geworden, verköstigte uns Fritz Herzog und Anny Kuhn um Mitternacht noch mit einem Fondue.


Anschliessend war bald einmal ein Taet a Taet mit dem Schlafsack fällig. Vor lauter Aufregung auf den Bevorstehenden Skitag, kaum zum schlafen gekommen, durften wir am Morgen früh eine wunderbare Dämmerung anschauen.



Nach dem Frühstück, das wir ausser Hause verzehrten, war auch der letzte wach. Nun konnte der Sturm auf den Gipfel losgehen. Die erste Freude war ziemlich schnell verflogen, als man bemerkte, dass wir nicht die einzigen Leute waren, die die Absicht hatten Skifahren zu gehen. Nach ungefähr einer Stunde war es soweit, der Tittlisgipfel war erklummen. Nebst der schönen Aussicht, erfrischte unsere Gemüter auch noch eine kleine Briese (-22 Grad Celsius).



Nun konnte es losgehen, angezogen wie Eskimos gingen wir einige Meter, bevor die ersten Kurven in den Schnee gezogen wurden. Lang blieben wir nicht auf dem Gipfel, sondern suchten uns bald den Weg hinunter. Auf der Abfahrt Richtung Mittelstation mussten wir einen Hang hinunter, der seinem Namen alle Ehre machte: Kanonenrohr. Es war köstlich zuzuschauen wie einige Leute den Sport Skifahren ausübten. Die einen zeigten fast eine perfekte Tiefschnee Technik, andere übten sich im selbst eingraben und andere wiederum, darunter auch ich, rasteten länger als sie am Stück fuhren. Trotz allen Anfangsschwierigkeiten und kurzzeitiger Überbeanspruchung genossen wir den Tag in vollen Zügen und fuhren noch viele male andere Hänge rauf und runter.



Was wollte man noch mehr als stahlblauer Himmel und über 50 cm Pulverschnee? Natürlich ein abendfüllendes Programm. Wie schon gesagt, überraschte uns meine Mutter in der Unterkunft mit einem vortrefflichen Nachtessen.







Zum geniessen reichte die Zeit gerade noch, weil es anschliessend mit dem Nachtprogramm weiter ging. Diejenigen, die noch mochten, hatten noch Gelegenheit die versäumten Schlittenfahrten von Freitagnacht nachzuholen. Die Schlittelbahn war eine besondere Herausforderung, weil sie spärlich beleuchtet war und von immer mehr Personen besucht Wurde. Nach drei Fahrten verliessen wir den mittlerweile eisigen Kanal und stürzten uns voll in den Aprèski. Doch oh je, nach den tagsüber erlebten Strapazen, glich die Feststimmung eher einer Katerstimmung. So wurde das Bett von einigen ziemlich bald einmal aufgesucht.
Über Nacht hatte es wieder ein wenig geschneit, doch das Wetter war nicht mehr so sonnig wie am Samstag.



Als die Unterkunft fertig geräumt war, ging's nicht mehr so lange, bis wir endlich Skifahren konnten. Diese Gelegenheit wurde auch sehr intensiv genutzt. Den ganzen Sonntagmorgen herrschten wechselhafte Bedingungen doch wie es der Teufel so wollte, kam die Sonne hervor als wir uns für die Rückfahrt umzogen. Müde aber zufrieden fuhren wir im Sonnenschein nach Hause. Der Zeitpunkt der Heimreise war ideal, kein Verkehr und Behinderungen, so waren wir auch sehr früh wieder zu Hause und konnten uns das Wochenende nochmals durch den Kopf gehen lassen und es in guter Erinnerung behalten.


Roman Kuhn






© 2002-2010 by C.Zingerli
Letzte Änderung am: 10.02.2004
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Sonntag
1.August 2010
12:01

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