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Turnfahrt 17-18.9.2005
Skiweekend St.Moritz 11-13.2.2005
Turnfahrt 17-18.9.2005
Dem schlechten Wetter zum Trotz machten wir uns am Samstagmorgen mit dem Zug auf den Weg Richtung St. Gallen – Uzwil - Filzbach. Aufgrund der Unwetter vor rund einem Monat mussten wir in Uzwil auf den Schienenersatzverkehr umsteigen. Bei
trockenem, jedoch bewölktem Wetter, erreichten wir unseren Ausgangspunkt Filzbach am Walensee.
Ein schöner, jedoch etwas steiler Wanderweg führte uns durch eine idyllische Landschaft hinauf zum Talsee. An der Feuerstelle der „Schweizer Familie“ machten wir unseren Mittagshalt. Während einige versuchten, ein Feuer zu entfachen, setzte ein leichter Regen ein. Aufgrund der Kälte entschlossen wir uns, nachdem wir uns gestärkt hatten, schnell weiterzugehen.
Ein geteerter Weg führte uns nach cirka einer halben Stunde Wanderzeit zum Berggasthaus Habergschwänd auf 1280 m.ü.M.

Nachdem sich die Gruppe bei einem „Huskafi“ aufgewärmt hatte, wurden wir vom Bergführer abgeholt. Mit Helm und „Kletter-Gstältli“ ausgerüstet ging es weiter. Tyrolien, eine interessante Mutprobe, wartete auf uns! Wir überquerten den Filzbach und gelangten nach einem kurzen Spaziergang zu unserer Abseilstelle.
Unter Beaufsichtigung des Bergführers überquerten wir in luftiger Höhe an einem Seil den „Filzbach“. Und schon stand der nächste Höhepunkt auf dem Programm. Aufgrund des feuchten Wetters konnten wir die Sommerrodelbahn nicht benützen. Deshalb schwangen wir uns auf die Trottinetts und fuhren damit die 4 km lange Strecke bis zur Talstation.
Mit der Sesselbahn ging es wieder bergauf zur Habergschwänd. Nach einer kurzen Jassrunde und Verschnaufpause wurde uns bereits der Znacht serviert. Unser Menü: Salat, Kerenzer Chesselmakronen und Fruchtsalat mit Glace und Rahm. Das typische Kerenzer Gericht fand grossen Anklang und unsere „Chessel“ waren in kürzester Zeit leer.
Wir verbrachten einen gemütlichen Abend beim Jassen und dem witzigen Spiel „Wie ich die Welt sehe!“. Spät in der Nacht fanden auch noch die letzten ins Bett im Touristenlager.
Nach einem reichhaltigen Frühstück führte uns eine Wanderung zum mittleren Nüen und weiter zum oberen Nüen. Der Himmel war wiederum sehr bedeckt und mit der Zeit kam Nebel auf. Unsere Mittagspause verbrachten wir in einer Älplerhütte im oberen Nüen. Nach einem kurzen Mittagshalt stiegen wir den direkten Weg bis zur Habergschwänd ab.
Im Berggasthaus gönnten wir uns einen letzten „Einkehr-Halt“. Auf der attraktivsten Sommerrodelbahn der Alpen erlebten wir einen besonderen Spass. 254 Höhenmeter, gespickt mit 24 Kurven, das liess unseren „Puls höher schlagen“! Zum krönenden Abschluss sausten wir erneut mit den flippigen Trottinetts zur Talstation – FEEL FREE!
Mit Bus und Zug kehrten wir am Sonntagabend müde aber zufrieden nach Hause zurück.
Katja Hutter

Skiweekend St.Moritz 11-13.2.2005
Wie gewohnt, starteten wir zum alljährlichen Skiplausch vom TV, diesmal am 11. Februar. Das Wetter sah am Freitag sehr viel versprechend aus, bewölkt, also konnten wir hoffen. Nach dem alle Leute eingesammelt waren, begann die Fahrt nach St. Moritz . Es war so richtige Wochenendstimmung. Die Strassen in einem gut fahrbaren Zustand, somit rechnete ich auch mit einer guten Reisezeit.
Doch vor Chur his es auf einmal: „He Busfahrer die Männer müssen Pipi, he Busfahrer wir müssen dringend mal“. Ich war ja schliesslich kein Unmensch und so verhalfen die Drei den Bündner Bäumen zu ihrem Wachstum Sichtlich erleichtert fuhren wir weiter Richtung Engadin und über den Julierpass. Kaum zu glauben, die Frauen hielten alle tapfer durch. So hiess es nach der Passhöhe wieder Pinkelpause.
Da keine Bäume vorhanden waren, musste ein Strassenpfahl Stellvertreter spielen. War dies der Angst- „Bisi“ vor der Bevorstehenden Talfahrt, oder nur ein Zeichen eines gut funktionierenden Durchlauferhitzers. Nach guter Fahrt ohne Zwischenfälle bezogen wir die Unterkunft in Bever und richteten uns fürs Nachtskifahren auf dem Corvatsch. Licht Wetter und Piste waren gut.
Die Stimmung in den Hütten war ausgelassen, lediglich drückten die hohen Preise aufs Stimmungsbarometer und vor allem aufs Portemonnaie. Dennoch war Skifahren angesagt, es stand ja auch auf der Einladung Ski pur 2005. So kam es dann auch, dass ein Teil von uns nach dem Skifahren noch nie so schnell in den Federn lag. Kunststück wenn man nachts um 0.30 Uhr noch auf der Piste herumkurfte.

Das Frühstück stand am Samstagmorgen ab 07.00 bereit. Die Männer waren alle anwesend und genossen den einfachen Zmorgen. Den Frauen gönnte man noch ihren Schönheitsschlaf. Dem ersten Zuge winkten wir freundlich hinterher, also war Bus fahren angesagt. So genossen wir ein wenig später, dafür umso mehr die ersten Fahrten auf den fast leeren Pisten.
Das Wetter war wechselhaft zwischen Wolke, Sonne, Schnee und Sturm. So gegen den Znüni fand uns auch die andere Gruppe, welche am Samstagmorgen von zu Hause aus los gefahren ist. Pflichtbewusst wie eh und je, bemühte sich unser Oberturner um seine Schäfchen, so dass er alle am Mittag beisammen hatte.
Doch ein plötzlicher Wind und Meinungswechsel, zwang ein kleiner Teil zur vorzeitigen Mittagspause, zum erstaunen unseres Herdenführers. Bevor der Znacht gegessen wurde, fuhr Mann und Frau noch einige Pistenkilometer. Natürlich war bei diesen Kilometerleistungen auch eine gewisse Treibstoffmenge erforderlich.

Der Znacht war hervorragend jedoch ein wenig schmal dafür vitaminreich. Den Rest des Abends beschäftigten wir uns mit jassen oder anderen Spielen. Am Sonntag wurden unsere Frühaufsteher von Frau Holle belohnt, die am Morgen noch wirkte. Die Pisten waren herrlich, fast keine Leute und ein guter Neuschnee. Den heutigen Mittagstisch reservierten wir gleich bei der ersten Kaffeepause auf der Ersten Fahrt.
Den ganzen Sonntag lang war ein Wechselspiel zwischen Sonne und Wolken, dass die Sonne gegen den Abend gewann. Da alle allmählich vom rauf und runter genug hatten, verabschiedeten wir uns von einander und bezwangen noch ein letztes Mal die Talabfahrt. Diejenigen die mit dem PW unterwegs waren, fuhren direkt los, der Rest fuhr zur Unterkunft zurück.
Zurück in der Unterkunft, wurde der Buss startklar gemacht währenddessen musste noch die Unterkunft abgerechnet werden. Ein wenig später als geplant brachen wir Richtung Bodensee auf. Das Wetter präsentierte sich zum Abschiede noch von seiner schönsten Seite. Die Passfahrt war bei diesen Schönen Wetter kein Problem. Das erwartete Schneegestöber begrüsste uns doch noch weiter unten im Rheintal.
Nichts desto trotz, stiegen alle munter und gesund zu Hause aus. Es war ein schönes und abwechslungsreiches Wochenende mit einer tollen Gruppe. Vielen Dank für das Mitmachen und kommen.
Der Organisator Roman Kuhn

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© 2002-2010 by C.Zingerli Letzte Änderung am: 17.03.2006
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