Turnfahrt anno 1907

Turnfahrt 17-18.9.2006

100 Jahre TV Staad Jubiläumstag 8.7.2006

Skiweekend Lenzerheide 4-5.3.2006

Turnfahrt anno 1907


Als Abschluss vom Jubiläumsjahr stand beim TV Staad am 29 Dezember 06 eine ganz spezielle Turnfahrt auf dem Programm. 11 Turnerinnen und Turner und ein Gast machten sich auf den Weg um auf den Spuren der Turner von vor 100 Jahren zu wandern.



Schon früh morgens um 6 Uhr war der Treffpunkt bei der Turnhalle. Bestens gelaunt und voller Tatendrang führte uns der Weg zuerst via Wartensee, Vogelherd durch den Wald zum Fünfländerblick. Gerade rechzeitig zu den ersten Sonnenstrahlen erreichten wir die Höhe des Fünfländerblickes. Der erste Bergpreis war geschafft. Zeit für eine kurze Pause.



Anschliessend ging die Wanderung über Grub Richtung Kaien zum Scheidweg. Auf dem Schlittelweg, wenn es Schnee hat kann man hier wunderbar schlitteln, erreichten wir nach 4 Stunden aufstieg den St. Anton. Bei herrlichem Wetter und einer prächtigen Aussicht überraschten uns zwei Turnerinnen mit einer Zwischenverpflegung. Bei Kaffee, Glühwein und kleinen Snacks wurde das herrliche „Winterwetter“ genossen.



Nach der ausgedehnten Pause führte uns der Weg weiter ins Rheintal hinunter Richtung Altstätten. Unterwegs beschlossen wir, nicht ganz ins Tal hinunter zu gehen, sondern auf den Rheintaler Höhenweg weiter zu laufen. Vorbei an den Dörfern Marbach, Rebstein, Balgach, Heerbrugg und Berneck. Mal rauf dann wieder runter. So vergingen die Stunden. Die Müdigkeit und Strapazen des Tages machten sich immer mehr bemerkbar, es hiess langsam auf die Zähne zu beissen.
In der Zwischenzeit ist es bereits wieder dunkel geworden. Mit dem Aufstieg nach Walzenhausen war auch der letzte Bergpreis noch geschafft. Bei der Bergstation der Walzenhausenbahn trennten sich die Wege. Für einige war hier Endstation, sie fuhren mit der Bahn die letzten Kilometer nach hause. Der Rest lief auch noch die letzte Strecke über Rheineck, Thal nach Buechen. Um Punkt 8 Uhr erreichten auch sie das Ziel.

Stefan Bischofberger



Turnfahrt 17-18.9.2006


Ziemlich früh für einen Samstag morgen war der Bahnsteig Staad von 18 Turner und Turnerinnen bevölkert.Den verschlafenen Gesichtern an mochte man nicht meinen, dass dies der Auftakt zu einem Wanderweekend sein sollte.
Unser heutiges Reiseziel war die Berglialp – eine so genannte Wellnessalp im Glanerland. Nach einigem Um-, Aus- und wieder Einsteigen gelangten wir an die Talstation der Bergbahn Mettmen in Schwanden. Hier bewiesen sich die Ersten, in dem auf die Bergbahn verzichtet und der steile Anstieg zu Fuss bestritten wurde. Eine bescheidene Gruppe glaubte noch genug vom Wandern zu kriegen und entschied sich für die bequeme Variante - die Gondel.



Nachdem alle beim Bergrestaurant Mettmen-Alp angekommen waren und eine stündige (für die „Bequemen“ zweistündige) Pause eingelegt hatten, machten wir uns an die erste Wanderetappe. Ganze fünf Minuten wurde marschiert – dann ging es über zur nächsten Rast – die Mittagspause. Die schöne Lage, direkt am Stausee, vermochte einige der ganz „Harten“ ins kühle Nass zu locken. Nach dieser (wohlverdienten) Rast begann der richtige Wanderteil. Schon nach wenigen 100 Metern verstummten auch die besten SängerInnen, denn der Weg führte bergaufwärts.





Nach zweistündiger Anstrengung wurden wir auf dem Grat mit einer herrlichen Aussicht belohnt! Sogar Murmeli wurden gesichtet! Nun ging es bergab! Mit Vorfreude marschierten wir Richtung Ziel – unsere Wellnesshütte. Es stellte sich jedoch heraus, dass wir im Eifer die falsche Hütte angepeilt hatten. Doch nach 15 minütigem Anstieg waren wir dann bei der richtigen Hütte angelangt.
Kaum angekommen warteten schon dampfende Schüsseln gefüllt mit Älplermakronen auf uns. Doch nicht nur die Älplermakronen warteten dampfend – nein – auch der mit ca. 40 grädigem Wasser gefüllte Zuber.
Wir liessen ihn nicht lange warten!
Unter Staunen von unseren Deutschen „Mitübernachtern“ hüpften wir alle nach und nach vom kalten Brunnen in das warme Nass des Zubers. Wo wir unterschiedlich lang verweilten…
Zusätzlich hatten Sarah und Kathrine ein buntes Abendprogramm vorbereitet. Lustige Wettkampf-Spiele sorgten für super Unterhaltung! So wurde bis tief in die Nacht gebadet, gelacht und getrunken.



Am Sonntag morgen wurde nach gemütlichem Aufstehen und einem feinen, gesunden Frühstück der Sieger der vorabendlichen Wettkämpfe erkürt – Beat! Zur Feier sangen wir das Turnerlied – anstelle des Happy Bürstday… ;-)
Da es die ganze Nacht über geregnet hatte, stellte sich der Abstieg als ziemlich rutschig heraus – vor allem für jene, deren Schuhe kaum Profil aufwiesen. Doch nach zwei Stunden waren auch die letzten Wandervögel im Talrestaurant in Matt angelangt. Kurze Zeit später führte uns ein Postauto von Matt Richtung Schwanden, wo wir dann in den Zug umstiegen. Doch nicht für allzu lange Zeit. Durch die vom Hochwasser verursachten Überschwemmungen mussten wir einige Male das Verkehrsmittel wechseln.
Am frühen Abend erreichten wir dann den Staader Bahnhof – wo sich unsere Wege trennten…
Aufgestellt und etwas müde machten wir uns auf den Heimweg – den Heimweg von einem wunderschönen und lustigen Wochenende, welches wir noch lange in bester Erinnerung behalten werden!

Geschrieben von Yvonne Cadalbert

Der Organisator: Beat Kast



100 Jahre TV Staad Jubiläumstag 8.7.2006


Aus Anlass des 100 jährigen Bestehens des STV Staad wurde am 8.7.2006 ein Jubiläumsabend mit den Ehrenmitgliedern, der Damenriege und den Aktiven abgehalten. Treffpunkt war das Feuerwehrdepot im Hafen Staad. Bruno Koller begrüsste die Runde und erläuterte den Ablauf des Abends. Nach einem Rundgang durch Staad mit Erklärungen zu historisch wichtigen Stätten für den TV Staad wurde im Hafen Staad der Abend gebührend gefeiert.

















Skiweekend Lenzerheide 4-5.3.2006


Pünktlich und gestärkt mit ofenfrischen Gipfeli (und Joghurts) fuhren wir um 7.15 Uhr in Richtung Lenzerheide. 12 Turnerinnen und Turner nahmen dieses Jahr teil, um ein Wochenende auf Brettern (6 auf Skiern und 6 auf Snowboard) im Schnee zu verbringen. Unsere Unterkunft war ziemlich zugeschneit und so dauerte es eine Weile bis alle Autos korrekt parkiert waren und wir die Zimmer beziehen konnten. Wir brachten kurz unser Gepäck in die 4er-Schläge und dann ging es endlich los auf die Piste! Leider meinte es Petrus dieses Jahr nicht allzu gut mit unserem TV – es war bitterkalt und der Schnee blies einem heftig ins Gesicht. Dies konnte unserer guten Stimmung aber keinen Abbruch tun; wir „flüchteten“ einfach ins Restaurant. Gestärkt und aufgewärmt wollten es die Einen noch einmal wissen und fuhren erneut los. Die Sichtverhältnisse wurden aber nicht wirklich besser und so kamen diese schnell wieder ins warme Restaurant, wo wir gemeinsam zu Mittag assen (und den ersten Kafi-Schnaps oder das erste Bier tranken).



Alle zusammen starteten wir dann am Nachmittag erneut zur Abfahrt, da es doch so aussah, als ob das Wetter noch ein bisschen besser werden könnte. Schnell fand sich das erste Grüppchen in der Sternenbar wieder, während die Anderen fleissig gegen Wind und Wetter trotzten und unerbittlich Lift auf – Berg ab fuhren. Nachdem wir uns alle in der Bar eingefunden und auf das Wochenende angestossen hatten, erreichten uns die ersten Meldungen von den Unmengen Schnee, welche in Staad gefallen waren. In der Pizzeria Mamma Mia waren um 20.30 Uhr für uns 12 Plätze reserviert und wir genossen die freundliche Bedienung, die lustigen Versprecher und einfach die gute Zeit zusammen. In einer Bar spielte noch eine Live-Band, welche wir uns anhören wollten und so dislozierten wir von der Pizzeria in die nahe gelegene Bar. Auch dort verbrachten wir witzige Stunden mit Shaken, Gesprächen, Getränken, Geblödel, Geschnupfe etc. Da wir aber (fast) alle ziemlich fertig waren, gingen wir recht früh zu Bett. Nur 2 wollten es noch genauer wissen und weckten durch ihr Gekicher und „Geflüster“ um 3 Uhr den halben TV auf... :o)



Als wir am Morgen zum Fenster hinaus gesehen haben, erwartete uns nichts Gutes. Es stürmte und war neblig. Ausserdem war nur ein Lift in Betrieb. Beim feinen Zmorgen entschlossen wir uns darum dazu, das Skiweekend vorzeitig abzubrechen, zurückzukehren und zu sehen, welche Schneeberge sich bei uns zu Hause aufgetürmt hatten.
Um 10 Uhr traten wir die Rückreise an, bei welcher wir noch einen gemütlichen Kaffeehalt in der Raststätte „Heidi-Land“ machten. Da es bis zur Raststätte nicht wirklich enorm viel Schnee hatte, waren wir alle gespannt darauf, wie es bei uns in Staad aussah, haben doch viele Telefonate erhalten bei welchen gesagt wurden, dass es 60–80 cm geschneit hat! Ab St.Margrethen konnten wir uns langsam vorstellen was gemeint war... In unserer Turnhalle verabschiedeten wir uns dann voneinander und gingen unsere eigenen Wege... um Autos auszugraben, Einfahrten frei zu schaufeln, Parkplätze zu räumen, etc..... :o)

Geschrieben von Petra Koller
Die Organisatorin Silvia Graber





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Letzte Änderung am: 11.02.2007
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6.Februar 2012
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