Turnfahrt 13.9-14.9.2008

Maibummel 1.5.2008

Skiweekend Andermatt 1-2.3.2008

Turnfahrt 13.9-14.9.2008


Staubern und zurück......












Maibummel 1.5.2008


Am Donnerstag, dem 1. Mai trafen sich die Mitglieder des TV Staad um 9:00 Uhr bei der DTH Bützel. Es war der erste Maibummel seit zwei Jahren, da der Ausflug letztes Jahr buchstäblich ins Wasser gefallen war. Doch dieses Jahr sollte das Wetter mitspielen. So marschierten 12 Turnerinnen und Turner voller Tatendrang los. Der Weg führte nach Rorschach, wo man im La Vela zuerst einmal richtig frühstückte.



Nach einem etwas ungewöhnlichem „Zmorge“ machten wir uns weiter auf den Weg. Doch der nächste Halt liess nicht lange auf sich warten. Es war schon bald Mittag und so suchten wir uns ein Plätzchen, um unser Mittagessen einzunehmen. Wir assen neben dem See und weil da auch eine Feuerstelle war, bewiesen uns manche, dass man auch mit feuchtem Holz ein Feuer zustande bringt.



Unglücklicherweise spielte uns das Wetter während unserer Rast einen Streich und es goss ein paar Minuten lang in Strömen, die einen flüchteten unter die Bäume, doch andere liessen sich von dem Wasser nicht einschüchtern und hielten ihre Wurst die ganze Zeit über tapfer ins Feuer. Nach dem kurzen Regenschauer, schien auch schon bald wieder die Sonne und man konnte die Regenjacke wieder ausziehen. Langsam mussten wir uns dann aber auf den Weg machen, da wir um zwei einen Termin hatten, den wir ungern verpassen würden. Mit dem gemeinsamen Ziel vor Augen, die kurze Führung in der Brauerei Frohsinn in Arbon, ging es recht zügig voran, wir kamen fast pünktlich an. Nach einem kleinen Vortrag über die Brauerei und einigen Informationen über die Biere, welche dort gebraut werden, durften wir uns von dem Geschmack der Biere selber überzeugen. Es folgte eine Degustation mit Brezeln und Rettich. Auf dem Nachhauseweg gab es einen kurzen Stopp in Arbon um noch etwas in der Sonne zu baden. Die ersten verabschiedeten sich dann auch schon bald. Der Rest machte sich auf den Heimweg, es gab noch weitere Halte in Steinach und Goldach, man musste ja schliesslich das schöne Wetter geniessen. Schlussendlich waren wir nur noch zu fünft, der harte Kern, der auch den letzten Teil der Strecke zu Fuss bewältigte.



Um halb zehn kamen auch wir zu Hause an. Insgesamt haben wir mehr als 25 Kilometer zurückgelegt, und ich könnte wetten, dass der eine oder andere an diesem Abend etwas früher ins Bett gegangen ist.

Organisatorin Kathrine Walser












Skiweekend Andermatt 1-2.3.2008


Pünktlich um 6.00 Uhr war eigentlich die Abreise für die 10 Turnerinnen und Turner vorgesehen. Doch es kam alles anders. Erstens hat der Wecker unseres zweiten Fahrers seinen Geist aufgeben und zweitens fehlte jede Spur von unserem jungen Liebespärchen. Gott sei Dank leben wir im Zeitalter der Handys und so wurden die drei Siebenschläfer gnadenlos aus den Federn geläutet. Mit dreiviertelstündiger Verspätung konnte nun also die Reise endlich losgehen.


Einigen Teilnehmern schien entweder das späte Zubettgehen am Vorabend oder das frühe Aufstehen Mühe bereitet zu haben. So nutzten sie die zweieinhalbstündige Fahrt geschickt mit schlafen. In Andermatt angekommen und nun hoffentlich ausgeschlafen, traf man auf die Vorzügler, welche sich bereits im erstbesten Restaurant vergnügten. Sogleich steckten sie einige von uns an, so dass die Hälfte der Gruppe den Tag im Restaurant verbrachte. Die andere Hälfte jedoch, stürzte sich wagemutig auf die Pisten, obwohl orkanartige Böen mit über 100km/h über das Skigebiet fegten. Bei der ersten Fahrt merkte man davon noch kaum etwas - das sollte sich noch ändern. Als sich die fünf Abenteurer auf den zweiten Skilift begeben wollten, war dieser kurzzeitig ausser Betrieb. Also legte man einen Zwischenhalt in der Gadä-Bar ein. Beim zweiten Anlauf war zwar der Skilift in Betrieb, dennoch tauchte ein weiteres Problem auf. Gerade als sich die fünf an der steilsten Hangstelle befanden, musste der Skilift wegen eines heftigen Windstosses kurz abschalten. Dieser Windstoss war derart heftig, dass man auf die Seite geschoben wurde und fast abheben konnte. Bei manch einen fiel das Herz in die Hose und der Puls stieg an. Schlussendlich erreichten alle heil die Endstation und erholten sich rasch vom Schock.


Bis zum Abendessen ging jeder individuell seinen Bedürfnissen nach. Die Frauen setzten mehr auf Wellness und relaxten in der Sauna, die eher jüngeren Männer traf man in einem der Dorflokale an. Nur Roman und Christian hatten noch genug Energie, um jede Beiz abzuklappern, auf der Suche nach Arno und Steff, obwohl diese Bekannte besuchten. Beim Abendessen traf man sich wieder und verbrachte gemeinsam den Abend in der Gotthard Dancing Bar. Einer schien besonders müde zu sein. Derart, dass er mehrmals in der Bar einnickte. Doch als das Gratis-Plättli serviert wurde, war er urplötzlich hellwach. An diesem Abend geschahen noch einige alberne Sachen, die ich an dieser Stelle wohl besser weglasse.
Trotz der relativ kurzen Nacht war das Bedürfnis einige Kurven im Neuschnee zu fahren sowie ein paar Sonnenstrahlen zu geniessen bei allen sehr gross, so dass das Motto für den zweiten Tag „Ab uf d’Pischte“ lautete. Wenn man ja schon einmal in Andermatt ist, darf man den Bernhard-Russi-Run nicht verpassen. Und so nahm man zu Beginn, für die einen bereits zum zweiten Mal, diese Piste in Angriff. Da sie sehr steil, hügelig und zudem teilweise neblig war, wurden die Muskeln stark gefordert und man entschied, den Morgen wohl besser auf den leichteren Pisten zu verbringen. Je mehr die Sonne schien, desto mehr wuchs die Motivation zu fahren und die Abfahrt vom Gemsstock zu bezwingen. Manch einer wäre gerne noch länger auf der Piste geblieben, als es hiess: „Lüüt, mir fahret ez hai!“


So endete auch dieses Skiweekend, welches nach Christian definitiv in die Geschichte eingehen wird.

Organisatorin Marina Rüesch





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Letzte Änderung am: 08.03.2009
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1.August 2010
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