Lager-Blog Tenerolager

Lager-Blog Tenerolager 2019-04-13T08:20:52+02:00

Lager-Blog 2019

1. Tag Samstag

Wie jedes Jahr trafen wir uns um 10.30 Uhr im Bützel in Staad. Wir sind dieses Jahr so viele Kinder, dass wir einen Car sowie einen Minibus brauchten. Die Fahrt dauerte rund drei Stunden, bis wir endlich in Tenero ankommen. Als Erstes stürmten alle aus dem Bus in die Zelte herein. Vor lauter Aufregung, rannten wir in die falschen Zelte. Als nächstes richteten wir uns in den richtigen Zelten ein und darauffolgend haben wir eine lässe Runde Disc-Golf gespielt. Danach hatten wir noch Zeit für den Pumptrack wo einige Knie aufgeschürft wurden. Beim Gruppenfoto mit unseren toll beschrifteten Badetüechli, ging der Füüralarm los. Wenigstens war der Znacht mega fein. Wir geniessten ein leckeres Stück Kuchen, weil Elia ihren 14. Geburtstag feierte. Nach dem Kuchen ging es in die Turnhalle für eine fätzige Runde Stafette zudem haben wir den super coolen Lagertanz geübt, welchen wir den Eltern mit Stolz präsentieren werden. In der Nacht erkundeten wir das Areal mit den Leitern, weil wir nicht müde genug waren (fanden die Leiter). Din’s Militärübungen waren perfekt geeignet zum Auspowern. Schliesslich waren wir ruhig und schliefen auch.
Autoren: Frederik, Yannick, Noel, Timo, Claudio, Livio Allmann, Elia, Celine, Sarah

2. Tag Sonntag

Es war an einem Sonntag. Kalter Wind zog über die Dächer, ansonsten war es still, schon fast zu still. Doch diese bedrückende Stille hielt nicht lange an. Der erste Überlebende schritt mit langen Schritten und genau so einem langen Gesicht, da es doch noch zu früh war, aus dem Zelt. Doch Daniel hatte kein Mitleid mit uns. Er liess uns auf dem Boden herumkriechen und steckte uns mit seiner „Rechts-Links-Schwäche“ sogleich an. Freude hatte er eher weniger an unserer Verwirrung. Die guten Feen aus der Küche, befreiten uns vom Morgensportübel. Gestärkt waren wir nun bereit den Kampf „gegen“ das harte Training der Trainer aufzunehmen. Die eine Gruppe zeigte ihr Können auf dem Bike und radelte gefühlt über alle Sieben Berge, wo sie die sieben Zwerge in der Nähe des Staudamms suchte. Oder so. Die zweite Gruppe musste sich in den kleinen Kajaks vor den verschiedenen Seeungeheuern retten. Wir sind glücklicher Weise noch immer vollzählig. Die Kletterer schlossen sich den Leichtathleten an und konnten sich im Verlaufe des Tages immer besser auf der roten Tartanbahn tarnen, da die Farbe ihrer Köpfe immer mehr der Farbe der Bahn glich. Schon wieder waren es die guten Feen, die uns das Leben retteten mit ihrer feien Pizza. Am Nachmittag wurde es immer spassiger und auch die grössten Morgenmuffel schenkten uns ein Lächeln. Die verschiedensten Herausforderungen mussten wir bestehen. Von Ninja Warrior, „Metzgete“, Brennball, Hochsprung im Sand des Volleyballfeldes, Halfpipe und so weiter, alles war dabei. Trotz dem grossen Spass drückte allen Teilnehmer das schlechte Wetter auf das Gemüt. Natürlich, wie könnte es auch anders sein, waren es schon wieder die Feen aus der Küche die dies aber wieder regeln konnten. Der erfolgreiche, etwas verregnete Tag wurde mit einer guten Tanzeinlage, intensivem Krafttraining und mit langen tiefen Gesprächen der Leiter beendet. So herrschte wieder Totenstille.
Autoren: Mia, Flavia, Ylenia, Samuel, Anja, Janine, Antonio, Jan, Aline, Pascal, Luana

3. Tag Montag

Der Tag startete mit dem schlimmsten Lied. Kägi sagte dazu die ganze Zeit „Guete Morge“.
Nach dem mühsamen Aufstehen war der Morgensport an der Reihe.
Die Kletterer waren das erste Mal klettern, die Biker und die Kanuten machten Leichtathletik. Zuerst war Weitsprung und Kugelstossen dran, dann wurde getauscht und man konnte seine Talente bei der anderen Sportart beweisen. Nach dem anstrengenden Sport gab es den feinen Zmittag mit Penne Carbonara oder Sugo. Es waren gefühlte 50 Grad am Nachmittag und wir konnten die kurzen Hosen aus dem Koffer packen, die kurzen Sachen an und die Sonnencreme drauf geschmiert, ging das Programm los. Das Beachvolleyball war natürlich schwierig, jedoch cool. Das Lacrosse und die vielen verschiedenen Völkerballarten haben viel Spass gemacht. War der Spass vorbei, gab es schon Znacht und wir mussten unsere Aufräumkünste beweisen. Waren die Zelte aufgeräumt, hat es schon wieder angefangen wie blöd aus Kübeln zu schiffen und wir sind pflutschnass in der Turnhalle angekommen, um den Tanz nochmals zu üben. Nach dem ganzen Schwitzen mussten wir natürlich duschen gehen und liessen den Tag ausklingen.
Autoren: Michelle, Lorenzo, Fabio, Annik, Azaela, Fabian,  Janis, Amelie und Celina

4. Tag Dienstag

Wir sind am Morgen um 9.00 Uhr nach Locarno mit dem Velo oder Zug zum Schwimmen geradelt. Dort haben wir uns gegenseitig gesäuft.und entspannt. Um 13.00 Uhr haben wir draussen unser selbstmitgebrachtes Mittagessen zu uns genommen.
Nach dem Essen durften wir gleich wieder ins Wasser. Da aber ein paar chillen wollten, hockten sie im Liegestuhl und philosophierten über das Leben.
Nachdem alle kaputt und müde waren, fuhren wir wieder zurück nach Tenero. Nachdem wir angekommen waren, durften wir in den Coop einkaufen gehen. Zum Abendessen gab es leckere Lasagne. Alle schwärmten den ganzen Abend noch davon. Danach machten sich die Grossen auf den Weg zu den Schwingprofis.
Viele waren sehr demotiviert, aber andere wieder waren übermotiviert. Dies merkten auch die Schwingprofis. Am Schluss hatten doch alle mega Spass.
Als die grossen Jungs dann im Zelt lagen, waren wir relativ laut, zumindest reklamierten die Leiter dies. Als wir dann um 23.00 Uhr raus aus dem Zelt mussten und zum Rennen gezwungen wurden, glaubten wir es.  Um ca 0.00 Uhr lagen wir wieder im Zelt und wir redeten leiser munter weiter.
Dies bekamen die Leiter jedoch nicht mit.
Autoren: Luca, Sebastian, Lia, Andrin, Hannah, Lena, Alina, Mike, Chiara, David

5. Tag Mittwoch

Heute Morgen machten die Bike-Gruppe und die Kajak-Gruppe Leichtathletik. Wir machten Ballwurf und Speerwurf. Es hat viel Spass gemacht, doch leider konnte es nicht jeder gleich gut. Die Kletter-Gruppe ging Klettern. Wir hatten zwei Leiter, der eine Leiter war auf Erfolg aus, der anderen Leiterin war Spass wichtiger. Am Mittag gab es Chicken Nuggets mit Pommes, das war sehr lecker.
Für den Nachmittag konnten wir uns das erste Mal selbst nach unseren eigenen Interessen eintragen. Wir konnten wählen zwischen Kajak, Kampfsport und Baseball. Wir mussten zwei Sportarten wählen und durften dann beide ausführen. Beim Kajak hatten wir viel Spass. Zuerst wurden wir in den Sport eingeführt. Danach konnten wir einige verschiedene Spiele mit den Kajaks machen. Wir durften zu zweit fahren, die Kajaks wechseln und über die Kajaks rennen. Die meisten wurden nass.
Beim Kampfsport lernten wir einige Methoden zur Selbstverteidigung.
Beim Baseball übten wir zuerst das Passen und Fangen. Am Schluss spielten wir noch einige Runden.
Danach gingen wir in die Turnhalle zum Geräteturnen. Da alle schon sehr erschöpft waren, wurde dies aber bald wieder abgebrochen.
Am Abend grillten wir. Leider konnten wir nicht an den See gehen, deshalb blieben wir in der Nähe unseres Essraumes. Dort verbrachten wir den Abend und übten unter anderem unseren Lagertanz.
Autoren: Lara, Anina, Lena, Jule, Enie, Johanna, Joa, Cedric, Laura

6. Tag Donnerstag

Am Morgen gab es, wie jeden Tag, Morgensport. Wir spielten Hollywood Hollywood. Das heisst, ein Kind tritt vor, meldet sich an und erzählt einen Witz. Wenn der Leiter lacht, gibt es keine Bestrafung, aber wenn nicht, dann gibt es Kraftübungen. Danach wurden wir von unserer Küche verwöhnt, es gab leckeres Frühstück. Die Kletterer gingen los, um Leichtathletik zu machen, die Kajakfahrer durften entscheiden, ob sie Stand Up Paddle oder Kajak fahren wollen, die Biker versammelten sich und fuhren nach Locarno an die Maggia. Dort assen sie leckeren Znüni. Zu Mittag gab es von unserer Küche die angesammelten Resten, was auch sehr lecker war. Am Nachmittag hatten wir die Möglichkeit, Tennis zu spielen und zu tanzen. Freiwillig konnte man noch Kin-Ball spielen. Danach ging es schon wieder Richtung Abend. Wir assen Hamburger und es wurden die Lager Awards vergeben.
Schrecklichste Frisur: Jan
Bester Coiffeur: Dani
Bester Tierstimmen-Imitator: Yannick
Biggest Booty: Antonio
Lagerpapi: Antonio
Beste Tänzerin: Anina
Grösster Pechvogel: Leoni
Bester Kampfsport-Moment: Andrin
Beste Schwingerin: Celine
Mii Miii Mii Mitfühlendster Leiter: Din

Es folgte eine spannende Runde Aktivity. Um 20:45 Uhr begann die Disco. Alle tanzten mit Elan und Freude. Im Zelt ging die Disco für die Kinder weiter. Ein Teil feierte bis tief in die Nacht.
Autoren: Nils, Nevia, Fabio Fraefel, Livio Alig, Leoni, Aida, Noah, Gian, Ben